Ablauf der Zertifizierung

Der Prozess der Zertifizierung wird durch Neutralität aller am Projekt beteiligten Institutionen gewährleistet. Das Zertifikat, sowie das Pro Fachkraft-Logo werden nach eingehender Beurteilung der festgelegten Kriterien, nach bestem Wissen und Gewissen, auf die Dauer von zwei Jahren, erteilt. Die teilnehmenden Unternehmen der Westpfalz werden in einem ersten Gespräch über alle wesentlichen Details des Projekts informiert. Damit wird sichergestellt, dass die unterschiedlichen Einflussfaktoren der Unternehmensstruktur (zum Beispiel Mitarbeiterzahl, Branche und viele weitere) berücksichtigt werden.

Phase 1

Zur Arbeitgeberattraktivität wird eine erste Bestandsaufnahme durchgeführt. Hierzu wird die Geschäftsführung und Personalleitung mittels eines Fragenkatalogs befragt. Der Check-Up orientiert sich an Kriterien, die von den Kooperationspartnern des Projekts aufgestellt und für notwendig erachtet wurden. Ebenso wurden diese einzelnen Kriterien vorab gewichtet und mit einem Mindeststandard, der einen attraktiven Arbeitgeber auszeichnet, bewertet.

Phase 2

Im nächsten Schritt werden die in Phase 1 erhaltenen Informationen der Unternehmensleitung mit einer anonymisierten Befragung der Mitarbeiter verglichen. Somit lassen sich durch eventuelle Abweichungen Verbesserungspotenziale erkennen. Zusätzlich werfen künftige Fach- und Führungskräfte der nächstgelegenen Schulen und Hochschule einen kritischen Blick von außen, aus der Sicht eines potentiellen Bewerbers, auf das Unternehmen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen als Meinungsbild in die Endbewertung mit ein.

Phase 3

Ist der Mindeststandard in allen Befragungen erreicht, wird dem Unternehmen das Gütesiegel mit Zertifikat verliehen, welches eine Gültigkeitsdauer von zwei Jahren hat. Die Zertifizierung wird dann, nach Ablauf der zwei Jahre, auf Wunsch in einem Wiederholungsaudit überprüft. Ansonsten endet die Gültigkeit des Siegels nach zwei Jahren. Wird der Mindeststandard nicht erreicht, sollte nachgebessert werden, will man das Gütesiegel noch erreichen. Hierfür besteht die Möglichkeit einer individuellen Beratung zu Verbesserungsmöglichkeiten.

Kosten

Die Kosten für künftige Zertifizierungen orientieren sich an der Mitarbeiterzahl der mittelständischen Unternehmen (KMU). Vor bzw. nach dem Zertifizierungsprozess besteht die Möglichkeit einer Experten-Beratung mit dem Ziel, die erkannten Schwachstellen durch punktgenaue Lösungsansätze abzustellen.